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Wie man eine Demo Handwerkersoftware am besten testen kann


vom 06/01/2020

Wir haben 5 nützliche Tipps herausgesucht, die Handwerksunternehmen dabei unterstützen, das Testen von Handwerkersoftware möglichst effizient zu gestalten.

Startbild Demo-Software

Der Prozess der Softwareauswahl ist in der Regel sehr zeitintensiv und kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Umso schöner ist es, dass Sie sich bereits mit dem Thema Demoversionen von Handwerkerprogrammen auseinandersetzen und somit im Prozess der Softwareauswahl bereits weit fortgeschritten sind.

Wahrscheinlich ist es so, dass Sie sich bereits über viele Softwarelösungen für Handwerker informiert haben und aktuell bereits eine Liste mit den aussichtsreichsten Lösungen erstellt haben.

Wenn Sie sich im Detail mit den Softwareprodukten auseinandergesetzt haben, dann werden Sie feststellen, dass die meisten Hersteller die eigenen Softwarelösungen als Demoversion anbieten. Es ist nur zu empfehlen dieses Angebot wahrzunehmen. Mit einer Demoversion können Sie testen wie genau die Software im Büroalltag genutzt werden kann. Somit erhält man als Kaufinteressent sehr schnell einen praxisnahen Eindruck, ob der Einsatz des Softwareprogramms im Handwerksbetrieb grundsätzlich in Frage kommt oder nicht.

Wie kann man die Demoversion einer Handwerkersoftware nutzen?

Das Nutzen einer Testversion ist grundsätzlich sehr einfach. Die Softwarehersteller informieren Kaufinteressenten in der Regel auf der eigenen Webseite darüber, ob das Testen der Software möglich ist.

Wird eine Demoversion angeboten, sieht der Ablauf in der Regel wie folgt aus. Um Zugriff auf eine Demoversion zu erhalten, müssen Interessenten in den meisten Fällen die eigenen Kontaktdaten mithilfe eines Formulars beim Softwareanbieter angeben. Anschließend kann entweder direkt oder nach kurzer Rücksprache mit dem Softwareanbieter die Demoversion getestet werden.

Wie die Nutzung des Programms erfolgt hängt davon ab, ob die Handwerkersoftware als Cloudlösung oder als traditionelle On-Premises Version angeboten wird.

Bei der Cloud Variante erhalten Nutzer nach der Registrierung einen Account mit welchem die Handwerkersoftware über einen Webbrowser genutzt werden kann. Dafür muss man sich nur mit den Account Daten auf einer entsprechenden Webseite einloggen und kann anschließend direkt mit der Nutzung beginnen. Beim On-Premises Ansatz wird die Software nicht online genutzt, sondern wird heruntergeladen. Der Handwerker kann die Software anschließend auf dem eigenen Rechner installieren und testen.

Wie lange eine Demoversion kostenlos genutzt werden kann, ist von Softwarehersteller zu Softwarehersteller unterschiedlich. Als Richtwert lässt sich festhalten, dass die meisten Softwareanbieter den Zeitraum der kostenlosen Nutzung der Demoversion im Durchschnitt auf einen Zeitraum von 30 Tagen begrenzen.

Worauf ist beim Ausprobieren der Demoversionen zu achten?

1. Testen Sie nicht mehr als 3-5 Demos
Das Ausprobieren von Demos ist nur sinnvoll, wenn Sie die Anzahl der Softwareprodukte beschränken. Wenn zu viele Softwareprodukte nacheinander ausprobiert werden, ist es für den Nutzer nicht mehr möglich die Softwareprodukte klar voneinander abzugrenzen. Darüber hinaus ist das intensive Testen einer Software sehr zeitaufwendig. Bevor mit dem Testen der Demoversionen gestartet wird, sollte deshalb zunächst eine Short-List mit bis zu 5 Anbietern erstellt werden. Für die entsprechenden Softwarelösungen können dann die Demoversionen getestet werden.

2. Vorbereitung
Viele Handwerksunternehmen machen den Fehler ohne große Vorbereitung Softwareprodukte zu testen. Ein erfolgreicher Test ist jedoch ohne detaillierte Vorbereitung kaum möglich. Notieren Sie sich im Vorfeld welche Aspekte und Funktionen einer Handwerkersoftware für Ihren Betrieb besonders relevant sind. Sprechen Sie sich hierfür auch intensiv mit den eigenen Mitarbeitern ab. Diese wissen am besten welche Funktionen besonders wichtig sind.

3. Strukturiertes Testing
Nutzen Sie die in der Vorbereitung (Punkt 2) gesammelten Informationen und erstellen Sie eine Scorecard für die wichtigsten Funktionen und Anforderungen. Nun können Sie die verschiedenen Softwareprodukte nacheinander testen und jeweils Anmerkungen für die entsprechenden Anforderungen notieren. Wenn die Scorecard für jede Handwerkersoftware ausgefüllt wird, können die verschiedenen Softwareprodukte anschließend übersichtlich miteinander verglichen werden.

Beispielhafte Darstellung einer Scorecard für die Auswahl einer Handwerkersoftware

4. Geschäftsvorfälle durchspielen
Welche Tätigkeiten würden Sie mit der Handwerkersoftware heute erledigen, wenn die Software aktuell bereits im Betrieb eingesetzt werden würde? Versuchen Sie mit der Demoversion die entsprechenden Geschäftsvorfälle durchzuspielen. Dadurch lässt sich schnell feststellen, ob die Software für den Einsatz im Handwerksbetrieb geeignet ist oder nicht.

5. Fragen Sie beim Softwareanbieter nach
Zögern Sie nicht, sich bei Fragen und Problemen an den Softwarehersteller zu wenden. Beim ersten Testen einer Software ist es kaum möglich sich bereits direkt in der Software zurecht zu finden. Durch die Unterstützung vom Softwarehersteller kann das Testen der Handwerkersoftware deutlich effizienter gestaltet werden. Außerdem erhalten Sie durch das Nachfragen einen ersten Eindruck vom Support. Ein guter Support eines Softwareherausgebers kann langfristig äußerst nützlich sein. Wenn die Mitarbeiter der Softwarefirma bei Fragen schnell und freundlich unterstützen, kann dies als erster Indikator für eine hohe Qualität der Supportleistungen dienen.

Haben Sie bereits eine Short-List mit Handwerkerprogrammen erstellt? Wenn Sie noch weitere Softwareprogramme berücksichtigen wollen, dann erhalten Sie hier einen Überblick über zahlreiche Softwareprodukte für Handwerker.